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Neue Wege in Sachen HMI und Scada: Visual Henry.NET

März 2014

Viele Lösungen in Industrieanlagen zur Visualisierung, Steuerung und Protokollierung von Prozessen lassen sich nur unter großem Aufwand realisieren. Zudem sind sie teuer und oft sehr unflexibel. Dabei ist die Grundlage des unternehmerischen Erfolgs gerade: Bedienbarkeit und Transparenz eines Automatisierungsprozesses. Genau hier setzt das Konzept von Visual Henry.NET an.

Die vielfältige und weitreichende Erfahrung der Software- Entwicklungspartner Frank Gläss und Alexander Frener in der Automatisierungsbranche verschiedenster Branchen zeigten sehr schnell die wesentlichen Anforderungen an ein Visualisierungswerkzeug. Neben einer einfachen und flexiblen Einsetzbarkeit sind zugleich die Kosten ein wesentliches Erfolgskriterium. Bei bisherigen auf dem Markt verfügbaren Visualisierungssystemen wurden gerade diesen Faktoren oftmals nicht gerecht.

Diese Erkenntnis führte zu der Idee für das neue Produkt Visual Henry.NET: eine Software ‚aus der Praxis für die Praxis.

 

NEUE WEGE MIT MICROSOFT VISUAL STUDIO: Visual Henry.NET

Leitgedanke von Visual-Henry.NET ist es, die bereits erfolgreich etablierten Komponenten von Microsoft zu nutzen und diese lediglich um den Bereich Prozessvisualisierung zu ergänzen. Durch diesen einfachen, aber effektiven Grundgedanken können die Funktionen von Visual Henry.NET zu einem Bruchteil der üblichen Lizenzkosten angeboten werden. Warum alles neu entwickeln, wenn bereits ausgereifte, millionenfach eingesetzte Komponenten und die Entwicklungsumgebung Microsoft Visual Studio eingesetzt werden können? Visual-Henry.NET auf die bewährte Technik und das Know- How des Microsoft Konzerns. Und erweitert die bereits sehr verbreitete Entwicklungsumgebung Microsoft Visual Studio um die Komponente HMI/Scada/ Prozessvisualisierung.

HOCHSPRACHENKENNTNISSE SIND NICHT ERFORDERLICH

Die Anlagenvisualisierung mit Visual Henry.NET erfordert keinerlei Kenntnisse in der Hochsprachenentwicklung: alles kann auf grafischer Ebene ohne Coding erzeugt werden. Der reine SPS-Programmierer parametriert die Steuerung und die Variablen, verbindet diese mit den Steuerelementen der Visual Henry.NET-Bibliothek oder einer anderen beliebigen .NET-Komponente.

Fertig ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.

Dennoch können erfahrene Entwickler auf Codeebene in den Sprachen C# oder VisualBasic umfangreichere und flexible Visualisierungslösungen erstellen. Hier-zu steht der komplette Befehls- und Leistungsumfang des Entwicklungssystems Microsoft Visual Studio uneingeschränkt zur Verfügung.

DIREKTES BINDEN VON VARIABLENZUSTÄNDEN

Steuerungen, Variablengruppen und Variablen werden als Objekte behandelt und verfügen wie jedes andere Objekt auch über Ereignisse und Eigenschaften. Dadurch kann zum Beispiel direkt die Höhe eines Rechtecks an einen Analogwert, die Sichtbarkeit einer Schaltfläche an ein Bit oder die Anzeige eines Meldungstextes an ein Byte gebunden werden. Somit lassen sich beispielsweise bei Störungen Emails mit Fehlermeldungen vollautomatisch versenden.

EIN BELIEBTES ANWENDUNGSBEISPIEL: BDE

Besonders häufig kommt Visual Henry.NET bei der Betriebsdatenerfassung zum Einsatz. In einer einzigen Anwendung werden Daten von unterschiedlichen Anlagen gesammelt und an ERP-Systeme oder Controlling-Instrumente weiter gegeben. Genutzt werden hierfür Standardmethoden von Microsoft, wie etwa das Protokollieren im XML-Format.

DEM KOSTENDRUCK BEGEGNEN

In Zeiten hohen Kostendrucks erweist sich das preiswerte Lizenzmodell als immenser Vorteil. Die Lizenz ist direkt an den Visualisierungsrechner gebunden und nicht an die Anzahl von Variablen oder SPS-Steuerungen. Bereits mit der kostenlos erhältlichen Express-Version des Microsoft Visual Studio können sowohl auf grafischer als auch auf Quellcode-Ebene ansprechende Visualisierungen erstellt werden.

 

AKZEPTANZ BEIM ENDKUNDEN

Visual Henry.NET nutzt die Technik und das Know-how des Marktführers Microsoft. Das garantiert eine hohe Akzeptanz beim Endkunden. Millionen von erfahrenen Entwicklern weltweit nutzen Visual Studio von Microsoft. Dies eliminiert die Sorge des Lifecycle-Managements.

LAUFFÄHIG AUF JEDEM PC MIT INSTALLIERTEM .NET-FRAMEWORK

Die fertige Anwendung benötigt keine zusätzliche Installation auf dem Visualisierungs-PC. Diese ist sofort lauffähig und lässt sich sogar von einem USB-Stick starten. Lediglich das verwendete .NET-Framework (ab 2.0) muss auf dem Zielsystem installiert sein.

INVESTITIONSSICHERHEIT DURCH MAINSTREAMTECHNOLOGIE

Die Marktanforderungen entwickeln sich ständig weiter. Schon bald werden Lösungen auf Basis von Windows 8 und Windows 8 RT gefordert. Bereits heute befindet sich die Entwicklung von Visual Henry.NET im Test mit den Systemen von morgen. Für das Produkt wird persönlicher Support per E-Mail und Telefon angeboten.

Darüber hinaus existiert unter http://www.visual-henry.net eine kostenlos zugängliche Onlinehilfe. Dort finden Sie alle Informationen zu Steuerelementen und Funktionen. Auch geprüfte Beiträge oder Codebeispiele registrierter Anwender können dort als Hilfe herangezogen werden. Des Weiteren wird Unterstützung bei der Projektierung und Umsetzung angeboten.

Dieser Artikel erschien in folgenden Fachzeitschriften: SPS-Magazin (3/2014)

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